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Open Source

Was ist Proxmox? (Und was macht Docker?)

Proxmox macht aus einem Server viele – sauber getrennt und in Ihrer Hand. Was die Plattform ist, was Docker damit zu tun hat und was Ihr Betrieb davon hat.

Illustration: Was ist Proxmox? (Und was macht Docker?)

In vielen Betrieben ist die IT über Jahre gewachsen. Nicht geplant – gewachsen.

Da steht ein kleiner Server für die Buchhaltung im Abstellraum. Daneben ein NAS für die Backups. Die Telefonanlage hat ihre eigene Kiste. Für die Dateien läuft ein Cloud-Abo, für die Mails ein zweites, für den Kalender ein drittes. Jeder Dienst hat seine eigene Rechnung, seinen eigenen Login und seinen eigenen Ort, an dem Ihre Daten liegen.

Das funktioniert – bis es das nicht mehr tut. Ein Gerät fällt aus, und keiner weiß, was noch davon abhängt. Ein Abo wird teurer, das nächste auch. Und auf die Frage, wo Ihre Kundendaten eigentlich liegen, gibt es nur ein Achselzucken.

Es geht auch anders. Eine Maschine. Sauber aufgeteilt. Alles unter Ihrer Kontrolle. Das Werkzeug dafür heißt Proxmox.

Was ist Proxmox?

Proxmox ist eine quelloffene Plattform, mit der ein einzelner Server viele Server gleichzeitig spielt. Das klingt widersprüchlich, ist aber der Kern der Sache.

Der Fachbegriff dafür ist Virtualisierung. Übersetzt heißt das: Auf einer physischen Maschine laufen mehrere abgeschottete Computer, die nichts voneinander mitbekommen. Jeder hat sein eigenes Betriebssystem, seinen eigenen Speicher und seine eigene Aufgabe. Nur die Hardware teilen sie sich.

Stellen Sie sich ein Bürogebäude vor. Früher hätten Sie für jede Abteilung ein eigenes Häuschen gebaut. Jetzt haben Sie ein Gebäude mit vielen abgeschlossenen Räumen. Jeder Raum ist für sich dicht – aber Dach, Strom und Heizung teilen sich alle. Geht in einem Raum das Licht aus, bleibt es in den anderen hell.

Genau das macht Proxmox. Auf einem Server liegt Ihre Dateiablage in einem Raum, der Mailserver im nächsten, ein Firewall-Dienst im übernächsten, die Backup-Software daneben. Sauber getrennt. Wenn ich an einem Dienst arbeite, rühre ich die anderen nicht an.

Und was macht Docker?

Docker ist die kleinere, schnellere Variante desselben Gedankens. Statt einen kompletten Computer nachzubauen, packt Docker nur einen einzelnen Dienst in eine abgekapselte Kiste – mitsamt allem, was er zum Laufen braucht.

Denken Sie an vorgepackte, beschriftete Kisten in einem Regal. In der einen steckt Ihre Nextcloud, in der nächsten eine Datenbank, in der übernächsten ein kleines Werkzeug, das nachts Ihre Rechnungen sortiert. Jede Kiste ist in sich fertig. Ich kann eine herausnehmen, austauschen oder erneuern, ohne die Kiste daneben zu stören.

Für Sie heißt das vor allem eins: Dienste werden zu Bausteinen. Was heute gebraucht wird, kommt dazu. Was sich nicht bewährt, fliegt raus – ohne dass gleich das ganze System wackelt.

Proxmox und Docker schließen sich nicht aus, im Gegenteil. Proxmox ist der Schrank, Docker liefert einen Teil der Kisten. In der Praxis richte ich auf Proxmox beides ein: vollwertige virtuelle Maschinen und Docker-Container – je nachdem, was für den einzelnen Dienst sinnvoll ist.

Warum das für kleine Betriebe zählt

Das alles ist kein Selbstzweck. Proxmox ist das Fundament dessen, was ich eigene IT im Betrieb nenne: ein Server bei Ihnen, auf dem Ihre Dienste laufen – statt für jede Kleinigkeit ein weiteres Abo bei einem US-Konzern.

Der Unterschied ist nicht bloß technisch. Er entscheidet, wem Ihre Daten gehören und wer die Regeln macht. Bei einem Cloud-Abo mieten Sie einen Platz in einem fremden Haus. Mit einer eigenen Serverbasis besitzen Sie das Haus. Sie bestimmen, was hineinkommt, wer Zugang hat und wie lange die Türen offen bleiben.

Was Sie konkret davon haben

  • Weniger laufende Kosten. Ein Server ersetzt einen Stapel Monatsabos. Sie zahlen die Hardware einmal, statt jeden Dienst für immer.
  • Alles an einem Ort. Ihre Daten liegen in Ihrem Betrieb, nicht verteilt über fünf fremde Rechenzentren. Sie wissen jederzeit, wo was ist.
  • Klare Trennung. Fällt ein Dienst aus, laufen die anderen weiter. Ein Problem in der Buchhaltung legt nicht die Telefonie lahm.
  • Flexibel erweiterbar. Ein neuer Dienst kommt als eigener Raum oder als eigene Kiste dazu. Kein Neukauf, kein tagelanger Umbau.
  • Sicherheit durch Abschottung. Was in einem Container passiert, bleibt im Container. Ein befallener Dienst reißt nicht gleich den Rest mit.
  • Backups, die wirklich zurückkommen. Ganze Maschinen lassen sich am Stück sichern und im Ernstfall in Minuten wiederherstellen – statt tagelang alles neu aufzusetzen.
  • Datenschutz ohne Kleingedrucktes. Quelloffen, in Ihrer Hand, in Deutschland betrieben. Kein Anbieter, der übermorgen die Preise oder die Nutzungsbedingungen ändert.

Wo Proxmox an Grenzen stößt

Damit hier nichts schöngeredet wird: Proxmox ist kein Gerät, das man auspackt, einschaltet und vergisst. Es ist eine Plattform. Und eine Plattform braucht jemanden, der sie versteht.

Ein Server will eingerichtet sein – welche Dienste, welche Trennung, welche Backups, welche Absicherung nach außen. Er will gewartet sein – Updates, Überwachung und ein Blick auf die Sicherungen, bevor man sie braucht. Und wenn doch einmal etwas klemmt, muss jemand wissen, an welcher Schraube er drehen darf.

Wer sich damit nicht auskennt, baut sich mit Proxmox schnell eine neue Baustelle statt einer Lösung. Deshalb ist das nichts zum Nebenbei-Selbermachen – und deshalb finden Sie in diesem Beitrag auch keine Anleitung.

Die Technik ist quelloffen und kostenlos zu haben. Wertvoll wird sie erst durch jemanden, der sie richtig aufsetzt und danach nicht im Stich lässt.

So kommt Proxmox in Ihren Betrieb

Genau dafür gibt es mich. Ich richte Proxmox auf passender Hardware ein, entscheide gemeinsam mit Ihnen, welche Dienste als virtuelle Maschine und welche als Docker-Container laufen, und sorge dafür, dass Backups, Absicherung und Updates von Anfang an sitzen. Danach betreibe und warte ich das Ganze – damit Sie sich um Ihren Betrieb kümmern, nicht um Ihren Server.

Ich bin Dominik De Marco, IT-Freelancer aus Dortmund. Ich baue Betrieben ihre eigene IT auf quelloffener Basis auf – ohne Abo-Zwang, ohne Datenabfluss, ohne Kauderwelsch.

Das Erstgespräch ist kostenlos. Wir schauen uns an, was bei Ihnen heute läuft, was Sie davon wirklich brauchen und ob eine eigene Serverbasis für Sie Sinn ergibt. Die laufende IT-Betreuung gibt es ab 149 € im Monat – planbar, ohne Überraschungen.

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