In Recklinghausen sitzt mehr Verwaltung als in vergleichbar großen Städten: die Kreisverwaltung des Kreises Recklinghausen, die Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Um solche Häuser herum wachsen Kanzleien, Gutachterbüros, Steuerberatungen und Praxen – Betriebe, die täglich mit Unterlagen arbeiten, die niemanden etwas angehen. Der Aktenschrank von früher hatte ein Schloss und einen Schlüssel, den einer verwahrte. Der Server im Nebenraum hat oft beides nicht.
Mein Name ist Dominik De Marco, ich komme aus Dortmund und richte kleinen Betrieben Netzwerke ein. Netzwerke sind körperliche Dinge: ein Schrank, ein Switch, Kabel, ein Zugangspunkt an der falschen Wand. Das beurteilt niemand seriös über eine Fernwartung. Zwischen meinem Schreibtisch und Ihrem liegen rund 30 Kilometer über die A2 – nah genug, dass ich Ihren Serverschrank tatsächlich einmal aufmache, statt Ihnen am Telefon zu erklären, welches Kabel Sie ziehen sollen.
Netzwerk und Sicherheit für Recklinghausen: der Umfang
Ich verkaufe kein Sicherheitspaket mit Sternchen, sondern arbeite auf einen Zustand hin: Ihr Betrieb läuft morgens an, und abends steht keine Tür offen. Netzwerk & Sicherheit heißt bei mir konkret Folgendes.
- Eine Firewall, die tatsächlich trennt. Nicht das Kästchen vom Anbieter, sondern ein Gerät, das Mandantenakten, Kasse und Besucherzugang in getrennte Bereiche legt. Warum die FritzBox im Betrieb an ihre Grenze stößt, steht in OPNsense statt FritzBox.
- WLAN, das durch Altbauwände trägt. Ausgemessen statt geraten – in den Häusern rund um den Wallring ist das ein spürbarer Unterschied.
- Sicherungen, die eine Verschlüsselung überleben. Mehrere Kopien, verschiedene Medien, eine davon außer Haus und vom Netz getrennt.
- Systeme auf Stand. Updates nach Plan statt am Wochenende in Panik, wenn eine Lücke längst ausgenutzt wird.
- Zugriffe, die zur DSGVO passen. Wer darf was sehen, wo liegen die Daten, wer hat Fernzugang. Aufgeschrieben, nicht im Kopf des Chefs.
- Weniger Abhängigkeit von US-Konzernen. Wo eine europäische oder selbst betriebene Anwendung reicht, nehme ich sie, statt Ihre Akten in ein weiteres Konzernkonto zu schieben.
Eine Bastelanleitung ist ausdrücklich nicht dabei. Ich erkläre Ihnen, warum ein getrenntes Netz zählt und woran man eine brauchbare Sicherung erkennt. Die Umsetzung bleibt meine Aufgabe und wird nicht zu Ihrem Feierabendprojekt. Ich hänge Ihnen auch keine Überwachungssoftware ins Haus, deren Auswertungen bei einem Anbieter jenseits des Atlantiks landen – Protokolle über Ihr Netz gehören in Ihr Netz.
So arbeiten wir zusammen
Zuerst schaue ich mir an, was da ist. Das Erstgespräch kostet nichts. Geht es ums Netzwerk, komme ich dafür meist zu Ihnen. Danach bekommen Sie eine nüchterne Liste, sortiert nach Dringlichkeit: unkritisch, beobachten, zeitnah beheben. Ich rechne Ihnen kein Schreckensszenario vor, um teure Hardware unterzubringen – bei einem Büro mit vier Leuten wäre das schlicht unredlich.
Umgesetzt wird auf zwei Spuren. Alles, was Hände braucht, mache ich in Recklinghausen vor Ort: Geräte einbauen, verkabeln, Funkabdeckung messen. Einrichtung, Überwachung und Updates laufen danach aus der Ferne. Wer das dauerhaft abgeben möchte, bucht IT-Betreuung ab 149 € im Monat – ohne Bindung über Jahre und ohne Ticketsystem, in dem Ihre Anfrage vor sich hin altert. Für den Ernstfall legen wir zusätzlich einen IT-Notfallplan an, der auf ein Blatt Papier passt.
Warum das gerade für Betriebe in Recklinghausen passt
Der Kreis Recklinghausen ist der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands, zehn Städte gehören dazu. Entsprechend viele kleine Dienstleister arbeiten hier für Auftraggeber, die selbst unter Aufsicht stehen: Kommunen, Landesbehörden, Kliniken, Versicherer. Wenn so ein Auftraggeber Nachweise verlangt, hilft kein Bauchgefühl, sondern eine Dokumentation, die jemand lesen kann. Für Kanzleien kommt § 203 StGB hinzu – die Schweigepflicht endet nicht am Netzwerkkabel. Ähnliches gilt für Praxen, deren Terminbuch und Befunde im selben Netz liegen wie das WLAN im Wartezimmer. Was daraus praktisch folgt, steht in IT-Sicherheit in der Kanzlei.
Und die Grenzen: Ich bin ein Mensch, kein Bereitschaftsdienst. Fällt der Server Sonntagnacht aus, sehe ich das am Montag. Wer echte Rund-um-die-Uhr-Reaktionszeiten braucht, sollte ein Systemhaus mit Schichtbetrieb beauftragen – das sage ich lieber vorher als hinterher. Was ich zusage: einen festen Ansprechpartner, Erklärungen ohne Fachchinesisch und eine Anfahrt, die im Ernstfall eine halbe Stunde dauert und keinen halben Tag.
Häufige Fragen aus Recklinghausen
Wir sind fünf Leute. Hat es Angriffssoftware nicht auf Konzerne abgesehen?
Angriffe laufen automatisiert. Ein Programm arbeitet Adressbereiche ab und fragt nicht nach Ihrer Mitarbeiterzahl. Die meisten Schäden entstehen ohnehin nicht durch gezielte Spionage, sondern durch eine geöffnete Rechnung im Anhang. Woran Sie solche Fälschungen erkennen, zeige ich in Phishing-Mails erkennen.
Muss unsere alte Technik komplett raus?
Selten. Ein funktionierender Server bleibt ein funktionierender Server. Meistens fehlt keine Hardware, sondern Ordnung: getrennte Bereiche, gepflegte Zugänge, geprüfte Sicherungen. Ich tausche das, was ein echtes Risiko darstellt, und lasse den Rest laufen, bis er wirklich am Ende ist.
Wie oft müssen Sie nach Recklinghausen kommen?
Zu Beginn zwei- bis dreimal, je nach Umfang: einmal für die Bestandsaufnahme, danach für Einbau und Messung. Im laufenden Betrieb reicht meist ein Termin im Halbjahr, alles Übrige läuft aus der Ferne. Fällt Hardware aus, fahre ich zusätzlich – 30 Kilometer sind eine Zusage, die ich halten kann.