Ein großer Teil Gelsenkirchens liegt tiefer, als er sollte. Der Bergbau hat den Boden absacken lassen, streckenweise unter den Wasserspiegel der Emscher. Ohne Pumpwerke stünde in manchen Vierteln das Wasser im Keller. Für den Emscher-Umbau wurden allein hier 53 Kilometer Abwasserkanal in den Untergrund gelegt, rund 878 Millionen Euro flossen in diese eine Stadt. Seit Ende 2021 führt die Emscher kein Abwasser mehr – gesehen hat das Bauwerk trotzdem fast niemand.
Ziemlich genau so steht es um Ihre IT. Eine Firewall, die tut, was sie soll, wird nie gelobt. Auffällig wird sie erst an dem Morgen, an dem die Praxissoftware nicht startet oder eine Erpressernachricht auf dem Bildschirm klebt.
Mein Name ist Dominik De Marco, ich berate kleine Betriebe in IT-Fragen. Ehrlich vorweg: Ich sitze in Dortmund, nicht in Gelsenkirchen. Über die A42 bin ich in gut einer halben Stunde da, und bei Netzwerkarbeit ist Nähe ein Werkzeug, kein Werbespruch. Einen defekten Switch tauscht kein Chatfenster. Da muss jemand im Raum stehen, mit Kabel in der Hand.
Netzwerk und IT-Sicherheit in Gelsenkirchen: die sechs Bausteine
Ich verkaufe Ihnen kein Gerät, sondern einen Zustand: ein Betrieb, der läuft, ohne nachts eine Tür offen zu lassen. Konkret sind das sechs Bausteine.
- Eine Firewall, die Ihnen gehört. Auf Basis von OPNsense statt der Plastikbox vom Provider. Warum das kein Techniker-Streit ist, steht in OPNsense statt FritzBox.
- Getrennte Netze. Der Besucher im Wartebereich bekommt Internet – und sonst gar nichts. Wie ein sauberes Gäste-WLAN aufgebaut wird, habe ich Schritt für Schritt beschrieben.
- Sicherungen, die zurückkommen. Drei Kopien auf zwei verschiedenen Medien, eine davon außerhalb des Gebäudes, und alle regelmäßig zurückgespielt. Ein Backup, das nie getestet wurde, ist eine Hoffnung mit Dateinamen.
- Zugänge mit zweitem Faktor. Passwörter allein tragen nicht mehr, seit gestohlene Zugangsdaten gehandelt werden wie Ware.
- Updates nach Plan. Sicherheitslücken werden geschlossen, solange sie erst bekannt und noch nicht ausgenutzt sind. Angekündigt und in Ruhe, nicht nachts im Panikmodus.
- Aufgeschriebenes statt Kopfwissen. Kündigen Sie mir, findet sich der Nächste in einer Stunde zurecht statt in einer Woche.
Was Sie hier nicht bekommen, ist Angstverkauf. Der häufigste Weg in einen kleinen Betrieb ist bis heute die Mail, die aussieht wie von der Bank oder vom Chef. Woran Sie die erkennen, steht in Phishing-Mails erkennen – die günstigste Schutzmaßnahme, die Sie haben.
Wie wir anfangen
Das Erstgespräch kostet nichts. Es ist kein Verkaufstermin, sondern eine Bestandsaufnahme: Was steht wo, wer arbeitet von wo, was tut bei einem Ausfall zuerst weh.
Daraus wird eine Liste mit Reihenfolge, kein Katalog mit Wunschgeräten. Was Werkzeug und Hände verlangt – Firewall einbauen, Leitungen ziehen, Funklöcher ausmessen –, erledige ich bei Ihnen in Gelsenkirchen. Einrichtung, Pflege und Kontrolle laufen danach aus der Ferne. Wer die Sache dauerhaft abgeben möchte, bekommt IT-Betreuung ab 149 € im Monat, kündbar und ohne Knebelvertrag. Sie rufen an, ich gehe ran.
Warum das gerade für Betriebe in Gelsenkirchen passt
Auf dem Gelände des früheren Hüttenwerks Schalker Verein wächst heute ein Gewerbe- und Industriepark, in Scholven arbeitet seit Jahrzehnten eine Raffinerie, am Rhein-Herne-Kanal wird umgeschlagen. Die großen Namen haben eigene IT-Abteilungen. Ihre Zulieferer, Handwerker und Dienstleister haben das nicht – und werden gerade deshalb angegriffen, weil sie der bequemere Weg ins Netz des Großen sind. Ein Angriff auf einen Fünf-Personen-Betrieb ist heute keine Entscheidung, sondern ein Nebenprodukt: Scanner arbeiten Adressbereiche ab wie ein Briefträger die Straße und notieren, wo etwas offen steht. Den Namen auf dem Klingelschild liest später jemand nach.
Dazu kommt der ganz normale Alltag: Praxen in Buer mit Patientendaten, Kanzleien mit Mandantenakten, ein Betrieb in Bismarck, in dem der Chef nebenbei der IT-Mensch ist. Was ich nicht leisten kann, sage ich früh. Ich bin Einzelunternehmer und kein Notdienst, der nachts um drei binnen einer Viertelstunde vor der Tür steht. Brauchen Sie das, sagen Sie es früh – dann finden wir gemeinsam den passenden Zuschnitt oder einen Anbieter direkt vor Ort. Ein Angebot über 10.000 Euro bekommen Sie von mir nur, wenn Ihr Betrieb es tatsächlich braucht. Ein Fünf-Personen-Büro braucht es fast nie.
Häufige Fragen aus Gelsenkirchen
Wie schnell sind Sie da, wenn bei uns nichts mehr geht?
Per Fernzugriff an Werktagen meist innerhalb weniger Stunden, vor Ort nach einer knappen halben Stunde Fahrt. Was ich nicht verspreche, ist ein Notdienst rund um die Uhr. Hier sitzt ein Mensch, kein Dienstplan mit Bereitschaft. Wer um drei Uhr morgens eine Reaktionszeit von 15 Minuten braucht, ist bei einem größeren Anbieter besser aufgehoben – das sage ich lieber vorher als hinterher.
Wir haben fünf Rechner. Lohnt sich das überhaupt?
Gerade dann. Kleine Betriebe trifft ein Ausfall am härtesten, weil niemand einspringt. Der Einstieg ist kleiner, als viele denken: getrennte Netze, ein geprüftes Backup und ein zweiter Faktor auf den wichtigen Zugängen bringen mehr als jede teure Anschaffung. Was in Ihrem Fall nötig ist, klären wir im Erstgespräch.
Müssen wir dafür Microsoft 365 abschaffen?
Nein. Ich bin kein Cloud-Verweigerer, ich bin gegen blinde Abhängigkeit. Arbeitet Ihr Team seit Jahren mit Outlook, reiße ich das nicht aus Prinzip ein. Ich sorge dafür, dass die Zugänge abgesichert sind, Ihre Daten zusätzlich bei Ihnen liegen und Sie im Zweifel umziehen können, ohne bei null anzufangen. Wo eine europäische oder selbst betriebene Alternative sachlich besser ist, sage ich es – mit Begründung statt als Glaubensfrage.