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AdGuard Home: Werbung und Tracker filtern – mit verschlüsseltem DNS

Netzwerkweiter Filter mit eingebauter DNS-Verschlüsselung und eigener Oberfläche. Läuft auf Ihrem Server, nicht in einer fremden Cloud – und lässt sich pro Gerät unterschiedlich einstellen.

Festpreis 190 € üblicher Aufwand 1–2 Stunden einmalig · keine Folgekosten
AdGuard Home – Logo und Name auf hellem Grund

Ein Betrieb mit fünfzehn Geräten hat fünfzehn Baustellen: Der Browser auf dem Bürorechner lädt Tracker mit, das Tablet im Lager telefoniert nach Hause, der Fernseher im Besprechungsraum meldet fleißig, was dort läuft. Werbeblocker im Browser helfen nur dort, wo es einen Browser gibt – auf dem Drucker, dem Smart-TV und dem Telefon der Aushilfe eben nicht. Kommerzielle Filterdienste lösen das, rechnen aber pro Gerät und Monat ab und legen dabei Ihr komplettes DNS-Protokoll auf fremden Servern ab: also die Liste jeder Adresse, die in Ihrem Netz aufgerufen wird. Wer dort mitliest, weiß mehr über Ihren Betrieb als Ihr Steuerberater.

Was AdGuard Home praktisch kann

  • Filtern für das ganze Netz, ohne Installation auf den Geräten. AdGuard Home arbeitet als DNS-Server – das Adressbuch Ihres Netzwerks – und blockiert Werbe- und Trackingadressen, bevor ein Gerät sie überhaupt lädt. Keine Erweiterung im Browser, keine App auf den Telefonen.
  • Verschlüsseltes DNS ist eingebaut. DNS-over-HTTPS, DNS-over-TLS und DNS-over-QUIC bringt AdGuard Home selbst mit. Damit sind die Anfragen Ihres Netzes nach außen nicht mehr im Klartext mitlesbar – auch nicht für Ihren Internetanbieter.
  • Regeln je Gerät statt einer Regel für alle. Der Kassenrechner darf strenger gefiltert werden als der Laptop der Geschäftsführung, das Gäste-WLAN anders als das Büronetz. Jedes Gerät lässt sich einzeln benennen und einstellen.
  • Eine Oberfläche, die man auch als Nichttechniker liest. Anfragen pro Gerät, häufigste Ziele, blockierte Adressen, alles in Diagrammen statt in Logdateien. Wenn eine Seite nicht lädt, findet man in zwei Klicks heraus, ob der Filter schuld war – und macht eine Ausnahme.
  • Kindersicherung und sichere Suche lassen sich mitschalten, wenn es passt – etwa in Vereinsräumen oder in der Jugendhilfe.

AdGuard Home oder Pi-hole? Der ehrliche Unterschied

Beide filtern netzwerkweit über DNS, beide sind quelloffen, beide laufen auf Ihrer eigenen Hardware. Ich empfehle nicht pauschal das eine oder das andere – die Unterschiede sind klein, aber sie zählen im Alltag:

  • Verschlüsseltes DNS: AdGuard Home kann es von Haus aus. Bei Pi-hole braucht es dafür einen zweiten Dienst daneben. Wenn verschlüsseltes DNS ein Ziel ist, ist AdGuard Home der kürzere Weg.
  • Betrieb: AdGuard Home ist ein einzelner Dienst. Pi-hole besteht aus mehreren Bestandteilen, die zusammenspielen müssen. Für die Wartung heißt das: bei AdGuard Home gibt es weniger, das auseinanderlaufen kann.
  • Ökosystem: Pi-hole hat die größere Gemeinschaft, mehr fertige Blocklisten und mehr Anleitungen im Netz. Wer selbst tief einsteigen will, findet dort mehr Material.
  • Erfahrung: Wenn in Ihrem Betrieb schon jemand Pi-hole kennt, ist Pi-hole die richtige Wahl. Vertrautheit schlägt Funktionsliste.

Kurz: Geht es Ihnen um verschlüsseltes DNS und wenig Wartung, nehmen Sie AdGuard Home. Geht es um maximale Bastelfreiheit und eine große Gemeinschaft, nehmen Sie Pi-hole. Falsch machen Sie mit keinem von beiden etwas.

Was ich für Sie einrichte

Ich setze AdGuard Home als abgesicherten Dienst auf Ihrem Server oder Ihrem NAS auf, richte den verschlüsselten Zugang ein und stelle Ihren Router so um, dass alle Geräte den Filter automatisch verwenden – ohne dass jemand an den einzelnen Geräten etwas tun muss. Dazu kommen sinnvolle Blocklisten für einen Betrieb (also solche, die filtern, ohne Kassensysteme, Banking oder Warenwirtschaft zu stören), benannte Geräte in der Oberfläche und eine kurze Einweisung: wie Sie eine Ausnahme setzen, wenn ein Dienst klemmt, und wo Sie nachsehen, wenn etwas nicht lädt.

Zum Abschluss bekommen Sie eine knappe schriftliche Übergabe – was wo läuft, wie Sie es erreichen, was im Zweifel zu tun ist. Auf Wunsch überwache ich den Dienst mit Uptime Kuma, damit ein Ausfall auffällt, bevor jemand im Betrieb ihn merkt: Fällt der DNS-Filter aus, funktioniert im Netz erst mal nichts mehr – das ist der eine Punkt, den man bei dieser Lösung wissen muss.

Für wen sich das lohnt

Für Betriebe und Vereine mit mehr als einer Handvoll Geräte, besonders wenn Gästenetz, Kassensystem oder Geräte im Spiel sind, auf denen sich nichts installieren lässt. Für Praxen und Träger, die den Datenschutz nicht nur behaupten, sondern zeigen wollen. Und für alle, die heute pro Gerät und Monat an einen Filterdienst zahlen: Das rechnet sich meist im ersten Jahr.

Ob sich der Aufwand bei Ihnen lohnt, sage ich Ihnen im Erstgespräch ehrlich – auch wenn die Antwort lautet, dass Ihnen etwas anderes mehr bringt.

Passt das zu Ihrer Situation?

Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.