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Open Source

Pi-hole: Werbung und Tracker netzwerkweit blockieren – ohne Abo

Ihr Netzwerk filtert Werbung und Tracker selbst – auf jedem Gerät, ohne Cloud, ohne monatliche Kosten. Pi-hole läuft bei Ihnen, nicht bei einem Konzern.

Festpreis 190 € üblicher Aufwand 1–2 Stunden einmalig · keine Folgekosten
Logo von Pi-hole

Sie öffnen eine Website im Büro – und Ihr Browser lädt im Hintergrund dreißig Tracking-Anfragen an Werbenetzwerke, Analysetools und Datenhändler. Auf Ihrem Laptop, auf dem Tablet Ihrer Mitarbeiterin, auf dem Smart-TV im Besprechungsraum, auf dem Drucker mit Netzwerkanschluss. Jedes Gerät sendet laufend Anfragen an Drittanbieter-Dienste, die mit Ihren Nutzungsdaten handeln. Kommerzielle Filterdienste wie NextDNS lösen das Problem – rechnen aber pro Gerät und Monat ab, laufen in einer fremden Cloud und legen Ihr DNS-Protokoll (also die Liste jeder Website, die Ihr Netzwerk aufruft) auf fremden Servern ab. Die Kontrolle darüber haben Sie nicht.

Was Pi-hole praktisch kann

  • Netzwerkweite Filterung ohne Einzelinstallation. Pi-hole arbeitet als DNS-Server (als „Telefonbuch" Ihres Netzwerks) und blockiert Werbe- und Tracking-Domains noch bevor der Browser sie laden kann – auf jedem Gerät automatisch, ohne Browser-Erweiterung, ohne App-Installation auf Telefonen oder Tablets.
  • Blocklisten nach Bedarf. Das integrierte Gravity-System abonniert und konsolidiert beliebig viele Blocklisten: Werbung, Tracker, Malware-Domains (Seiten, die Schadsoftware verbreiten), Glücksspiel oder explizite Inhalte – je nachdem, was Ihre Organisation braucht. Sie entscheiden, was gefiltert wird.
  • Verschlüsselte DNS-Anfragen nach außen. Kombiniert mit einem lokalen Resolver (Unbound) sendet Pi-hole alle Anfragen, die es nicht selbst beantworten kann, verschlüsselt weiter – sodass Ihr Internetanbieter nicht mitlesen kann, welche Domains Ihr Netzwerk aufruft.
  • Dashboard mit Echtzeit-Statistik. Eine Weboberfläche zeigt, wie viele Anfragen Pi-hole pro Tag blockiert hat, welche Domains am häufigsten geblockt werden und welche Geräte die meisten Anfragen stellen. Kein Log in einer fremden Cloud – alles liegt bei Ihnen.
  • Eigene Ausnahmen und Sperren. Einzelne Domains lassen sich dauerhaft freigeben oder sperren. Nützlich, wenn eine legitime Website auf einer Blockliste landet oder wenn Sie bestimmte Dienste im Netzwerk gezielt sperren wollen.

Ehrlich eingeordnet: für wen es sich lohnt

Pi-hole lohnt sich besonders für Vereine, Bildungsträger und kleine Betriebe, die ein eigenes Netzwerk betreiben und die Kontrolle darüber behalten wollen. Wer in einem Café oder per Mobilfunk arbeitet und kein eigenes Netzwerk verwaltet, profitiert weniger – Pi-hole schützt nur Geräte, die über Ihr lokales Netz gehen.

Auch für Organisationen, die strenge Anforderungen an die Protokollierung von Netzwerkzugriffen stellen (etwa aus Compliance-Gründen), ist das Dashboard hilfreich: Sie sehen, welche Geräte welche Domains aufrufen – lokal, ohne dass diese Daten irgendwo hochgeladen werden. Das ist die technische Grundvoraussetzung für DSGVO-konformes Netzwerkmanagement, keine Garantie für sich.

Wo ich ehrlich bin: Pi-hole filtert auf DNS-Ebene. Werbenetzwerke, die ihre Inhalte über dieselbe Domain ausliefern wie den eigentlichen Seiteninhalt (sogenannte First-Party-Werbung, wie es bei manchen großen Plattformen der Fall ist), kann Pi-hole nicht blockieren, ohne die ganze Seite zu sperren. Wer primär YouTube-Werbung auf einer Handvoll Geräten loswerden möchte, ist mit einer Browser-Erweiterung wie uBlock Origin schneller am Ziel – und braucht keinen eigenen Server dafür.

Und weil es zur Ehrlichkeit gehört: Es gibt eine Alternative, die dasselbe tut. AdGuard Home bringt verschlüsseltes DNS von Haus aus mit und besteht aus einem einzigen Dienst statt aus mehreren Bestandteilen — dafür hat Pi-hole die größere Gemeinschaft und mehr fertige Blocklisten. Wenn Ihnen verschlüsselte Namensauflösung wichtig ist oder Sie möglichst wenig Wartung wollen, ist AdGuard Home der kürzere Weg. Kennt in Ihrem Betrieb schon jemand Pi-hole, bleiben Sie bei Pi-hole. Falsch machen Sie mit keinem von beiden etwas.

Das richte ich Ihnen ein

Ich installiere Pi-hole auf einem Server bei Ihnen – auf einem kleinen Einplatinenrechner, einem vorhandenen Gerät oder als Container (in einem abgeschlossenen Software-Paket) auf bestehender Hardware. Dazu gehört:

  • Installation und Grundkonfiguration von Pi-hole inkl. passendem Blocklisten-Set für Ihre Anforderungen
  • Einrichtung verschlüsselter DNS-Weiterleitung nach außen
  • Konfiguration unter Ihrer eigenen Netzwerkadresse
  • Backup-Strategie, damit Konfiguration und Blocklisten erhalten bleiben
  • Persönliche Einweisung: Sie verstehen danach, wie Sie Ausnahmen setzen und was das Dashboard Ihnen sagt

Einrichtungspreis: 190 Euro einmalig. Kein Abo. Keine monatliche Kopfpauschale. Danach gehört die Konfiguration Ihnen.

Der nächste Schritt

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Pi-hole für Ihr Netzwerk sinnvoll ist, finden wir das gemeinsam heraus. Ich biete ein kostenloses Erstgespräch an – kein Verkaufsgespräch, sondern eine ehrliche Einschätzung. Wenn Pi-hole nicht passt, sage ich das auch.

Passt das zu Ihrer Situation?

Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.