Vaultwarden einrichten lassen: die self-hostbare 1Password-Alternative für Ihr Team
Passwort-Manager fürs Team kosten schnell mehrere hundert Euro im Jahr, und Ihre Zugangsdaten liegen auf US-Servern. Vaultwarden macht beides anders: eigener Server, Bitwarden-kompatibel, einmal einrichten.
Ein Passwort-Manager fürs Team ist keine Spielerei, sondern Grundausstattung. Sobald mehr als eine Person auf dieselben WLAN-Zugänge, Shop-Logins, den Steuerberater-Account oder das E-Mail-Postfach zugreift, brauchen Sie einen Ort, an dem diese Zugangsdaten sicher und geteilt liegen. Die bekannten Lösungen heißen 1Password, LastPass oder Dashlane. Und die rechnen pro Kopf ab.
1Password Business kostet aktuell rund 8 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Bei acht Mitarbeitern sind das etwa 770 Dollar im Jahr, jedes Jahr aufs Neue, und die Preise steigen. Der Tresor liegt dabei auf Servern des Anbieters, in aller Regel in den USA. Bei LastPass kommt hinzu, dass der Anbieter 2022 einen schweren Einbruch hatte, bei dem verschlüsselte Tresordaten von Kunden abgeflossen sind. Sie zahlen also dauerhaft dafür, dass Ihre sensibelsten Daten irgendwo liegen, wo Sie keinen Zugriff und keine Kontrolle haben.
Was Vaultwarden kann
Vaultwarden ist eine quelloffene Server-Software, die genau dasselbe leistet, aber auf Ihrer eigenen Infrastruktur läuft. Der Clou: Vaultwarden spricht dieselbe Sprache wie Bitwarden, der große Open-Source-Passwort-Manager. Das heißt, Sie und Ihr Team nutzen die ganz normalen Bitwarden-Apps, die es für alles gibt:
- Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox, Safari und Edge, die Passwörter automatisch ausfüllen
- Apps für Windows, Mac und Linux
- Apps für iPhone und Android, inklusive Fingerabdruck-Entsperrung
- eine Weboberfläche, die Sie über den Browser erreichen
Der Unterschied liegt allein darunter: Statt zu Servern in den USA verbinden sich diese Apps zu Ihrem Server. Ihr Team teilt Passwörter in Ordnern und Sammlungen, Sie vergeben Rechte pro Person, richten Zwei-Faktor-Anmeldung ein und speichern neben Passwörtern auch Notizen, Kreditkarten oder Lizenzschlüssel. Vaultwarden ist die schlanke, ressourcensparende Variante des Bitwarden-Servers und läuft auch auf einem kleinen, günstigen Server ruhig vor sich hin.
Für wen sich das lohnt, und für wen nicht
Ehrlich eingeordnet: Vaultwarden lohnt sich für Betriebe, Praxen, Kanzleien und Vereine, in denen mehrere Leute Zugangsdaten teilen und in denen die Abo-Kosten mit jedem neuen Mitarbeiter mitwachsen. Je größer das Team, desto klarer die Rechnung, denn Ihr Server kostet nicht mehr, egal ob fünf oder fünfzig Personen den Tresor nutzen. Wer Wert darauf legt, dass Passwörter das Haus nicht verlassen, ist hier ebenfalls richtig.
Nicht die richtige Wahl ist Vaultwarden, wenn Sie eine reine Einzelperson ohne jeden Anspruch an geteilte Daten sind, denn dafür reicht die kostenlose Bitwarden-Version oder ein lokaler Tresor. Und wenn in Ihrem Betrieb niemand einen Server betreiben möchte und es auch keinen geben soll, an den man ihn hängen kann, dann ist ein gehostetes Angebot der ehrlichere Weg. Genau an dieser Stelle komme ich ins Spiel.
Das richte ich Ihnen ein
Ich installiere Vaultwarden auf Ihrer eigenen Infrastruktur, sei es ein Server bei einem deutschen Anbieter oder ein Gerät in Ihren Räumen. Dazu gehört alles, was für den sicheren Betrieb nötig ist:
- die Server-Software selbst, sauber in einem Container abgekapselt
- die nötige Datenbank, in der Ihre Tresordaten verschlüsselt liegen
- eine verschlüsselte Verbindung über Ihre eigene Adresse, damit die Apps sicher andocken
- Zwei-Faktor-Anmeldung und ein durchdachtes Rechte-Konzept für Ihr Team
- automatische, verschlüsselte Sicherungen, damit kein Tresor verloren geht
Das Ganze ist DSGVO-konform aufgesetzt – Ihre Daten liegen an dem Standort, den Sie bestimmen, und kein US-Anbieter ist mehr im Spiel. Die Einrichtung kostet ab 350 Euro, einmalig. Danach zahlen Sie nur noch die laufenden Serverkosten, keine Lizenzgebühr pro Kopf und kein Abo, das jährlich teurer wird. Auf Wunsch übernehme ich auch den weiteren Betrieb, damit Updates und Sicherungen ohne Ihr Zutun laufen.
Welche Anwendungen sich sonst noch auf diesem Weg aus der Abo-Falle holen lassen, sehen Sie in meiner App-Bibliothek. Wenn Sie wissen möchten, was ein Setup für Ihren Betrieb konkret kostet, stellen Sie es sich im Angebots-Konfigurator zusammen. Und wenn Sie lieber erst einmal in Ruhe reden wollen, ob Vaultwarden zu Ihnen passt: Ein kostenloses Erstgespräch kostet Sie nichts außer einer halben Stunde.
Passt das zu Ihrer Situation?
Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.