OpnForm: Formulare ohne Google, ohne Abo, ohne Datenweitergabe
Mitgliedsanträge, Veranstaltungsanmeldungen, Feedbackbögen – alles in einem Formular-Tool, das auf Ihrem eigenen Server läuft. Kein Google Forms, kein Typeform-Abo.
Sie brauchen ein Anmeldeformular für die nächste Veranstaltung. Also öffnen Sie Google Forms – schnell, kostenlos, fertig. Nur dass „kostenlos" hier bedeutet: Die Antworten Ihrer Mitglieder landen auf Servern in den USA, Google liest mit, und die Einwilligung dafür haben Sie nirgends eingeholt. Typeform schickt die Rechnung monatlich. JotForm auch. Und irgendwann fragt jemand im Verein, wo eigentlich die Daten der letzten drei Jahre geblieben sind.
Das Problem ist nicht, dass Sie ein Formular bauen wollten. Das Problem ist, wem die Daten danach gehören.
OpnForm ist ein Open-Source-Formular-Builder (also quelloffene Software, die jeder einsehen kann), der auf Ihrem eigenen Server läuft. Keine fremden Clouds, kein Abo, keine monatliche Abrechnung pro Nutzer. Ich nutze OpnForm selbst für Formulare auf dieser Website – daher kenne ich es nicht nur aus der Beschreibung.
Was OpnForm praktisch kann
- Formulare ohne Programmierkenntnisse bauen. Felder per Drag-and-Drop zusammenstellen: Texteingaben, Auswahlmenüs, Datei-Upload, Datumswähler, Bewertungsskalen, Unterschriftenfeld. Was Typeform kann, kann OpnForm auch – nur läuft es bei Ihnen.
- Bedingte Logik. Felder nur anzeigen, wenn eine bestimmte Antwort gegeben wurde. Etwa: Nur wenn jemand „Mitglied" ankreuzt, erscheint das Feld für die Mitgliedsnummer.
- Benachrichtigungen per E-Mail und Slack. Jede Einsendung landet sofort in Ihrem Postfach oder Ihrem Team-Chat. Kein manuelles Abrufen.
- Antworten exportieren und weiterverarbeiten. Alle Einsendungen in einer Übersicht, exportierbar als Tabelle. Über Webhooks (automatisierte Weitergabe an andere Systeme) lässt sich OpnForm an fast jede Software anbinden.
- Formulare einbetten. Per Link versenden oder direkt in Ihre Website einbauen – als eigenständige Seite oder als Widget.
- Spam-Schutz ohne Tracking. Eingebaute Schutzmechanismen gegen automatisierte Einsendungen, ohne dass Sie Google reCAPTCHA einbinden müssen.
Ehrlich eingeordnet: für wen es sich lohnt
OpnForm macht Sinn, wenn Sie regelmäßig Formulare brauchen – Mitgliedsanträge, Veranstaltungsanmeldungen, Feedbackbögen, Bewerbungsformulare, Kontaktformulare – und wenn Ihnen wichtig ist, dass die Antworten nicht bei amerikanischen Anbietern gespeichert werden.
Besonders passend für Vereine und NGOs, die personenbezogene Daten erheben und dafür die technische Grundvoraussetzung für DSGVO-Konformität schaffen wollen. Bildungsträger, die Teilnehmerdaten sammeln. Kleine Betriebe, die mehrere Formulare betreiben und keine monatliche Rechnung pro Nutzer zahlen wollen.
Wo ich ehrlich bin: Wenn Sie einmal im Jahr ein einzelnes Formular für einen Vereinsausflug brauchen und sonst nie wieder, lohnt die Einrichtung eines eigenen Servers dafür nicht. Dann ist ein datenschutzfreundlicher Cloud-Dienst mit klarem europäischem Anbieter die pragmatischere Wahl. Und wer seine Formulare eng mit einem bestehenden Nextcloud-Setup verbinden möchte, sollte sich die Forms-App innerhalb von Nextcloud ansehen – die ist dann schon dabei und spart eine weitere Instanz.
OpnForm ist auch kein Dokumenten-Tool. Verträge, die unterschrieben zurückgeschickt werden sollen, gehören eher in eine Lösung wie Paperless-ngx, nicht in ein Formular.
Das richte ich Ihnen ein
Ich installiere OpnForm auf Ihrem Server oder bei einem Hosting-Anbieter Ihrer Wahl, konfiguriere E-Mail-Versand für Benachrichtigungen, richte SSL-Verschlüsselung (die grüne Schlossgrafik im Browser) ein und erkläre Ihnen, wie Sie selbst Formulare anlegen und Antworten abrufen. Am Ende haben Sie ein laufendes System, das Sie ohne mich bedienen können.
Einrichtungspreis: ab 550 Euro – einmalig, kein Abo, keine Kopfpauschale.
Was genau dazugehört, hängt von Ihrer Situation ab: ob ein Server bereits vorhanden ist, welche Formulare Sie bauen wollen, ob Anbindungen an andere Systeme nötig sind. Das klären wir im Erstgespräch.
Der nächste Schritt
Schreiben Sie mir kurz, was Sie formularmäßig vorhaben – und wir schauen gemeinsam, ob OpnForm das Richtige ist oder ob es eine einfachere Lösung gibt. Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Passt das zu Ihrer Situation?
Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.