NetBird selbst hosten: die datensouveräne Alternative zu NordLayer und Tailscale
Fernzugang ins Firmennetz muss kein monatliches Abo pro Nutzer sein. NetBird bringt sicheren WireGuard-Zugang auf Ihre eigene Infrastruktur, ohne dass Ihre Verbindungsdaten bei einem US-Anbieter landen.
Der Mitarbeiter im Außendienst braucht Zugriff auf den Server in der Werkstatt. Die Buchhaltung will von zu Hause an die Warenwirtschaft. Und Sie sollen abends noch schnell auf die Kamera-Aufzeichnung im Lager schauen. Früher hat man dafür eine VPN-Box beim Router gehabt, heute verkauft Ihnen fast jeder Anbieter dafür ein Abo pro Nutzer und Monat.
NordLayer, Tailscale in der Bezahlversion, Perimeter 81 und wie sie alle heißen: Die Technik dahinter ist gut, keine Frage. Aber das Preismodell tut weh. Rechnen Sie einmal nach: Bei sieben oder acht Zugängen zu je acht bis zwölf Euro im Monat sind Sie schnell bei über tausend Euro im Jahr. Für eine Funktion, die einfach nur laufen soll. Und der eigentliche Punkt: Der komplette Verbindungsaufbau, wer wann mit welchem Gerät ins Netz kommt, läuft über die Server des Anbieters. Meist in den USA. Ihr Firmennetz, aber die Kontrolle liegt woanders.
Was NetBird kann
NetBird ist eine quelloffene Alternative, die auf WireGuard aufsetzt, dem heute schnellsten und schlanksten VPN-Protokoll. Sie installieren auf jedem Gerät, das rein soll, einen kleinen Client, und die Geräte verbinden sich direkt miteinander, nicht über einen Umweg. Man nennt das ein Mesh-Netz. Der Laptop im Außendienst spricht direkt mit dem Server in der Werkstatt, als ständen beide im selben Raum.
Der Punkt, der NetBird von einem klassischen VPN abhebt: Es gibt keinen Konfigurations-Aufwand für Sie im Alltag. Kein Schlüssel-Getippsel, keine Firewall-Regeln von Hand. Ein neues Gerät meldet sich an, bekommt seinen Platz im Netz zugewiesen, fertig. Über ein Web-Dashboard sehen Sie, wer verbunden ist, und legen fest, wer worauf zugreifen darf. Der Praktikant kommt an den Drucker, aber nicht an die Buchhaltung. Das ist in wenigen Klicks eingestellt.
Praktisch können Sie damit:
- Außendienst und Homeoffice sicher an interne Server, Dateiablagen und Anwendungen anbinden
- mehrere Standorte verbinden, ohne teure Standleitung oder Hardware-VPN
- einzelnen Personen oder Geräten genau die Zugriffe geben, die sie brauchen, und nicht mehr
- externen Dienstleistern befristeten Zugang zu genau einem System einräumen, statt sie ins ganze Netz zu lassen
Für wen sich das lohnt, und für wen nicht
Ehrlich gesagt: Wenn Sie ein einzelnes Gerät von unterwegs erreichen wollen und sonst nichts, ist NetBird überdimensioniert. Da tut es auch der VPN-Server im Router.
NetBird spielt seine Stärke aus, sobald mehrere Menschen mit mehreren Geräten auf mehrere Systeme zugreifen und Sie den Überblick behalten wollen, wer was darf. Also der typische Handwerksbetrieb mit Büro, Werkstatt und Außendienst. Die Steuerkanzlei mit Homeoffice-Plätzen. Der Verein, der die Vereinsverwaltung auf einem eigenen Server laufen lässt und den Vorstandsmitgliedern von zu Hause Zugang geben will. Überall dort, wo ein Nutzer-Abo mit der Zeit richtig ins Geld geht und Sie nicht möchten, dass Ihre Zugriffsdaten dauerhaft über einen fremden Dienst laufen.
Wer dagegen null technische Betreuung im Haus hat und auch keine haben möchte, sollte wissen: Self-Hosting heißt, es läuft ein System, das gepflegt sein will. Genau dafür gibt es mich.
Das richte ich Ihnen ein
Ich setze NetBird auf Ihrer eigenen Infrastruktur auf, wahlweise auf einem kleinen Server bei Ihnen im Haus oder auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum, das Sie kontrollieren. Dazu gehört der zentrale Verwaltungsdienst mit der nötigen Datenbank, der Signal-Dienst für den Verbindungsaufbau, das Dashboard zur Steuerung und die Rückfall-Verbindung für die Fälle, in denen ein direkter Draht zwischen zwei Geräten mal nicht zustande kommt. Alles DSGVO-konform aufgesetzt, alles unter Ihrer Hoheit – Ihre Verbindungsdaten verlassen Ihr System nicht.
Die Einrichtung gibt es ab 350 Euro einmalig, inklusive der Datenbank und der Ersteinrichtung der Zugriffsregeln für Ihr Team. Danach gehört die Lösung Ihnen, ohne monatliches Abo pro Kopf. Auf Wunsch übernehme ich die laufende Wartung, damit Updates und Sicherheit nicht an Ihnen hängen bleiben.
Einen Überblick, welche quelloffenen Werkzeuge ich sonst noch für kleine Betriebe und Vereine betreibe, finden Sie in meiner App-Bibliothek. Wenn Sie schon eine Vorstellung von Ihrem Bedarf haben, stellen Sie sich Ihr Paket im Angebots-Konfigurator zusammen. Und wenn Sie erst einmal in Ruhe klären wollen, ob NetBird zu Ihrer Situation passt, buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch. Ich melde mich, höre zu und sage Ihnen ehrlich, was Sinn ergibt.
Passt das zu Ihrer Situation?
Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.