Listmonk: Newsletter-Software, die Ihnen gehört
Mailchimp und Brevo rechnen pro Kontakt ab. Listmonk läuft auf Ihrem Server – einmalig eingerichtet, kein Abo, keine Datenweitergabe.
Sie schreiben Ihren Mitgliederbrief, klicken auf „Senden" – und irgendwo in einem Rechenzentrum in den USA speichert ein Konzern die Adressen Ihrer Vereinsmitglieder, das Klickverhalten Ihrer Kunden, die Themen Ihrer Rundschreiben. Nicht weil das nötig wäre. Sondern weil das ihr Geschäftsmodell ist. Mailchimp rechnet pro Kontakt ab. Brevo rechnet pro versendeter E-Mail ab. Beides wächst mit Ihnen – gegen Sie.
Listmonk ist eine freie, quelloffene Newsletter-Software (Open-Source-Programm, dessen Code jeder einsehen kann), die auf Ihrem eigenen Server läuft. Ihre Empfängerliste verlässt Ihre Infrastruktur nicht. Kein Monatsabo. Keine Preisstufen, die sich verschieben, sobald Sie 500 Kontakte überschreiten.
Was Listmonk praktisch kann
- Beliebig viele Empfänger, beliebig viele Listen. Ob 200 Vereinsmitglieder oder 20.000 Kunden – die Software rechnet Ihnen das nicht gesondert in Rechnung.
- Drag-and-Drop-Editor und Vorlagen. Sie gestalten Ihre E-Mails direkt im Browser, ohne HTML-Kenntnisse. Wer eigene Vorlagen will, kann sie nutzen.
- Einfache An- und Abmeldung. Abonnenten tragen sich selbst ein (Single- oder Double-Opt-in, also einmalige oder bestätigte Anmeldung) und melden sich selbst ab. Das läuft automatisch.
- Auswertung direkt im System. Öffnungsraten, Klicks, Absprünge – alles sichtbar, ohne Drittanbieter-Tracking.
- Transaktionsmails möglich. Neben Kampagnen können auch automatische Einzelmails (z. B. Bestätigungen, Erinnerungen) über Listmonk verschickt werden.
- API für Automatisierungen. Wer Listmonk mit anderen Systemen verbinden möchte, hat eine vollständige Programmierschnittstelle zur Verfügung.
Ehrlich eingeordnet: für wen es sich lohnt
Listmonk ist stark, wenn Sie regelmäßig Newsletter an eine definierte Gruppe verschicken und dabei die Kontrolle über Ihre Daten behalten wollen. Vereine mit Mitgliederkommunikation, Bildungsträger mit Teilnehmerverteilen, Handwerksbetriebe mit Kundenpflege – das ist die Zielgruppe, für die das System gebaut wurde.
Wer bereits mit einer kleinen Kontaktliste unter 500 Adressen arbeitet und selten versendet, kommt mit dem kostenlosen Einstiegstarif eines kommerziellen Anbieters oft durch. Dann brauchen Sie Listmonk nicht, und ich sage Ihnen das lieber jetzt.
Wo ich ehrlich bin: Listmonk braucht einen laufenden Server und eine Datenbank (PostgreSQL) im Hintergrund. Das richte ich ein – aber Sie sind danach für den Betrieb mitverantwortlich. Backups müssen laufen, Updates eingespielt werden. Das ist kein Hexenwerk, aber es ist kein vollständig wartungsfreier Dienst. Wer das nicht möchte, ist mit einem bezahlten Managed-Anbieter besser bedient. Auch das ist ein ehrliches Ergebnis.
Das richte ich Ihnen ein
Ich installiere Listmonk auf Ihrem Server oder einem geeigneten Hosting (VPS – ein kleiner gemieteter Server), richte die Datenbank ein, schalte die verschlüsselte Verbindung (HTTPS mit eigenem Domain-Namen) frei, konfiguriere den E-Mail-Versand über Ihren bestehenden Mailprovider oder einen Versanddienst Ihrer Wahl und zeige Ihnen, wie Sie Ihren ersten Newsletter verschicken. Backups laufen automatisch.
Das Ergebnis ist eine technische Grundvoraussetzung für DSGVO-konformen Betrieb: Ihre Empfängerdaten liegen ausschließlich auf Ihrer Infrastruktur, kein US-Konzern hat Zugriff.
Einrichtungspreis: ab 550 Euro – einmalig, kein Abo, keine monatliche Kopfpauschale. Danach gehört die Installation Ihnen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie wissen möchten, ob Listmonk zu Ihrer Situation passt, sprechen wir das in einem kurzen, kostenlosen Erstgespräch durch. Kein Verkaufsgespräch. Sie schildern mir Ihre Lage, ich sage Ihnen, was sinnvoll ist – und was nicht.
Passt das zu Ihrer Situation?
Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.