KI ist in Ihrem Betrieb längst angekommen. Die Frage ist nur: kontrolliert oder als Wildwuchs? Irgendjemand tippt schon heute Kundendaten in ChatGPT, jemand lässt sich Angebote formulieren, jemand übersetzt Verträge in einem kostenlosen Chatbot. Das passiert. Mit Ansage oder ohne.
Seit Februar 2025 hat das auch einen rechtlichen Rahmen. Der EU AI Act verlangt in Artikel 4 von jedem Betrieb, der KI einsetzt, dass die Mitarbeitenden über KI-Kompetenz verfügen – also verstehen, was diese Werkzeuge können, wo sie sich irren und was mit den eingegebenen Daten geschieht. Ein Zertifikat schreibt niemand vor. Aber die Kompetenz muss da sein. Genau die bringe ich Ihrem Team bei. Was Artikel 4 im Einzelnen fordert und wen die Pflicht trifft, habe ich im Beitrag zur Schulungspflicht nach dem EU AI Act aufgeschlüsselt.
Ich bin kein KI-Prediger und kein KI-Verweigerer. Ich arbeite jeden Tag mit diesen Werkzeugen – und zeige Ihnen, was davon Ihnen wirklich Arbeit abnimmt und was nur Show ist.
Zwei Wege, mit KI zu arbeiten
Ich biete zwei klar getrennte Schulungen an. »KI im Arbeitsalltag« ist für alle im Team: die Werkzeuge im täglichen Arbeiten sicher und sinnvoll nutzen. »Eigene Werkzeuge« ist für technisch Interessierte, die selbst kleine Anwendungen bauen wollen. Sie buchen, was zu Ihrem Ziel passt – oder beides.
| KI im Arbeitsalltag | Eigene Werkzeuge | |
|---|---|---|
| Für wen | Alle Mitarbeitenden | Technisch Interessierte |
| Werkzeuge | ChatGPT, Gemini, Claude, lokale Modelle | Claude Code |
| Ergebnis | Sicherer, schnellerer Alltag | Eigene interne Anwendungen |
KI im Arbeitsalltag – für Ihr Team
Diese Schulung ist für alle. Wir arbeiten an Ihren echten Aufgaben: E-Mails, Angebote, Protokolle, Recherche, Übersetzungen. Sie lernen, die großen Chatbots – ChatGPT, Gemini, Claude – so einzusetzen, dass sie Zeit sparen statt Unsinn zu produzieren.
Ein Schwerpunkt liegt mir besonders am Herzen: freie und lokale Modelle. Also KI, die auf Ihrem eigenen Rechner läuft und keine Zeile an einen US-Server schickt. Für alles, was mit Kundendaten, Personalunterlagen oder Verträgen zu tun hat, ist das kein Luxus, sondern die einzige saubere Lösung. Warum das so ist, habe ich im Beitrag über lokale KI und Datenschutz ausführlich beschrieben.
Konkret nehmen Sie mit:
- Wie Sie eine Anfrage so formulieren, dass ein brauchbares Ergebnis herauskommt – Prompt-Handwerk statt Rätselraten.
- Woran Sie erkennen, wann die KI sich etwas ausdenkt, statt zu antworten.
- Was auf keinen Fall in einen fremden Chatbot gehört – und welche Alternative Sie stattdessen nutzen.
- Wann sich ein lokales Modell lohnt und wann der große Anbieter reicht.
Damit ist auch die KI-Kompetenz abgedeckt, die der AI Act von Ihrem Betrieb verlangt. Nicht als Häkchen auf einer Folie, sondern als echtes Können im Team.
Eigene Werkzeuge: Web-Anwendungen mit Claude Code
Claude Code ist eine KI, die im Terminal mitprogrammiert – Sie beschreiben in normalem Deutsch, was ein Werkzeug tun soll, und die KI schreibt den Code dazu. Damit lassen sich Dinge bauen, für die man früher eine ganze Agentur brauchte: ein internes Formular, ein kleines Dashboard, ein Rechner für Ihre Angebote, eine App, die zwei Systeme miteinander redet.
Diese Schulung ist für technisch Interessierte und für Betriebe, die eigene Tools wollen, statt für jede Kleinigkeit einen Dienstleister zu rufen. Ich zeige Ihnen, was mit Claude Code möglich ist, wofür es sich eignet und wo die Grenzen liegen – damit Sie einschätzen können, was Ihr Haus selbst in die Hand nehmen kann.
Wichtig zur Abgrenzung: Bei KI & Automation baue ich die Anwendung für Sie. Hier befähige ich Sie, selbst zu bauen. Das Wie im Detail – die Einrichtung, die Handgriffe, das Zusammensetzen – ist meine bezahlte Dienstleistung, kein YouTube-Tutorial. Sie gehen nicht mit einer Bastelanleitung nach Hause, sondern mit der Fähigkeit, sie einzusetzen.
Warum bei mir
Weil ich diese Werkzeuge nicht aus einer Foliensammlung kenne, sondern aus dem Tagesgeschäft. Ich baue selbst Web-Anwendungen mit Claude Code, ich schreibe mit lokalen Modellen, ich weiß, wo ChatGPT glänzt und wo es Sie in die Irre führt. Ich lebe die Kompetenz, die der AI Act verlangt.
Sie bekommen keinen Vortrag über die Zukunft der Arbeit. Sie bekommen jemanden, der neben Ihnen sitzt und mit Ihren echten Aufgaben arbeitet. Und wenn ein Werkzeug für Ihren Fall nichts taugt, sage ich das auch. Ehrlichkeit spart Ihnen mehr Geld als jedes Versprechen.
So läuft eine Schulung ab

- Kostenloses Erstgespräch. Wir klären, was Ihr Team heute schon mit KI macht, wo es hakt und welche Schulung passt.
- Zuschnitt. Ich baue die Schulung um Ihre echten Aufgaben herum – Ihre Angebote, Ihre Prozesse, Ihre Daten. Kein Standardpaket von der Stange.
- Schulung. Remote-first, damit es ohne Anreise und Terminakrobatik läuft. Vor Ort im ganzen Bundesgebiet nach Absprache.
- Nachbetreuung. Fragen tauchen erst auf, wenn man loslegt. Dafür bin ich danach erreichbar.
Von der ersten Frage bis zur Nachbetreuung haben Sie eine feste Ansprechperson. Keine Warteschleife, keine wechselnden Zuständigkeiten.
Formate – und was eine Schulung kostet
Geschult wird so, wie es in Ihren Betrieb passt: als Team-Workshop, im kleinen Kreis oder 1:1 – vor Ort bei Ihnen, in Dortmund oder remote. Gearbeitet wird an Ihren echten Aufgaben und mit den Werkzeugen, die Sie ohnehin nutzen.
Was eine Schulung kostet, hängt von Format und Gruppengröße ab – der Kompakt-Workshop (ein halber Tag, bis zehn Personen, vor Ort oder remote) kostet ab 1.450 €, der Ganztags-Workshop inklusive Bestandsaufnahme und Entwurf Ihrer KI-Richtlinie beginnt bei 2.400 €. Beides zum Festpreis, den Sie vor der Buchung kennen. Warum das Thema drängt, zeigen mein Beitrag zu Shadow AI und der Vergleich der großen Sprachmodelle.
Welches Format zu Ihrem Team passt? Das klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Und wenn nach der Schulung IT-Fragen übrig bleiben: Die laufende Betreuung gibt es ab 149 € im Monat – damit sich künftig jemand kümmert.
Häufige Fragen
Braucht mein Team Vorwissen?
Für »KI im Arbeitsalltag« keins – wer eine E-Mail schreiben kann, kommt mit. Für »Eigene Werkzeuge« hilft technisches Interesse; programmieren können müssen Sie vorher nicht.
Remote oder vor Ort?
Remote-first, bundesweit. Das spart Anreise und lässt sich leichter terminieren. Vor Ort ist nach Absprache möglich, wenn es für Ihr Team besser passt.
Wie groß darf die Gruppe sein?
Vom Einzelcoaching bis zum Team. Kleinere Gruppen bringen mehr, weil wir an Ihren Aufgaben arbeiten statt an Beispielen aus dem Lehrbuch. Die passende Größe klären wir im Erstgespräch.
Welche Werkzeuge zeigen Sie?
In »KI im Arbeitsalltag« die gängigen Chatbots ChatGPT, Gemini und Claude sowie freie und lokale Modelle für datenschutzkritische Aufgaben. In »Eigene Werkzeuge« Claude Code. Welchen Mix Sie brauchen, richtet sich nach Ihrer Arbeit.
Reicht das für den Nachweis nach dem AI Act?
Der AI Act verlangt, dass Ihre Mitarbeitenden KI-Kompetenz haben – nicht, dass sie ein bestimmtes Zertifikat vorlegen. Die Schulung stellt genau diese Kompetenz sicher und ist auf Wunsch dokumentierbar. Eine amtlich vorgeschriebene Prüfung gibt es nicht; einen Freibrief verkaufe ich Ihnen deshalb auch nicht.