Jitsi Meet selbst hosten: die Zoom-Alternative ohne Konto und ohne Abo
Zoom und Google Meet kosten pro Kopf, pro Monat, und Ihre Gespräche laufen über US-Server. Jitsi Meet macht dasselbe im Browser, ohne Konto und auf Ihrem eigenen Server.
Videokonferenz ist längst Alltag geworden, und mit ihr die monatliche Rechnung. Zoom will pro Host und Monat Geld sehen, sobald ein Meeting länger als 40 Minuten dauert. Google Meet gibt es gratis nur mit 60-Minuten-Deckel. Ohne den brauchen Sie das Workspace-Abo, das Sie ohnehin schon für E-Mail und Kalender zahlen. Was auf dem Papier nach kleinen Beträgen aussieht, summiert sich: fünf Lizenzen, zwölf Monate, jedes Jahr aufs Neue, und die Preise ziehen regelmäßig an. Dazu kommt der Teil, der auf keiner Rechnung steht: Jedes Wort, das in diesen Konferenzen fällt, läuft über Server in den USA. Für eine Personalbesprechung, ein Mandantengespräch oder eine Mitgliederversammlung ist das kein Detail.
Was Jitsi Meet praktisch kann
Jitsi Meet ist eine quelloffene Videokonferenz-Lösung, die komplett im Browser läuft. Kein Download, keine App, kein Konto. Sie öffnen einen Link, tragen Ihren Namen ein und sind im Gespräch. Genau das ist die Stärke: Wer eingeladen wird, muss sich nirgends registrieren und keine Software installieren.
- Videokonferenz für zwei bis mehrere Dutzend Teilnehmer, ohne Zeitlimit
- Bildschirm teilen, um Präsentationen, Dokumente oder Tabellen zu zeigen
- Text-Chat neben dem Video, Hand heben, Umfragen
- Meetings lassen sich mit einem Passwort schützen, sodass niemand ungebeten hereinkommt
- Auf Wunsch Aufzeichnung und Live-Streaming
- Bedienung auf Deutsch, am Rechner wie am Handy
Für die Teilnehmer fühlt es sich an wie die kommerziellen Werkzeuge, die sie kennen. Der Unterschied liegt darunter: Der Server gehört Ihnen, und die Gespräche verlassen ihn nicht.
Ehrliche Einordnung: für wen sich das lohnt
Ich sage Ihnen offen, wo Jitsi glänzt und wo nicht. Für regelmäßige interne Besprechungen, Teamrunden, Vereinssitzungen, Beratungsgespräche und Online-Sprechstunden ist es hervorragend. Sie sparen sich die laufenden Lizenzkosten vollständig, und Sie behalten die Datenhoheit. Gerade für Handwerksbetriebe, Vereine und gemeinnützige Organisationen, die ein paar Mal die Woche eine Konferenz brauchen, rechnet sich das schnell.
Weniger sinnvoll ist es, wenn Sie täglich Webinare mit mehreren hundert gleichzeitigen Zuschauern veranstalten. Dann wird die Server-Dimensionierung aufwendiger, und ein spezialisierter Streaming-Dienst kann die bessere Wahl sein. Auch wer tief in ein bestehendes Zoom-Ökosystem mit Telefoneinwahl aus vielen Ländern und komplexen Kalender-Integrationen eingebunden ist, sollte den Wechsel mit mir vorher durchsprechen. Für die allermeisten kleinen Betriebe aber deckt Jitsi genau das ab, wofür sie heute monatlich zahlen.
Das richte ich Ihnen ein
Ich betreibe Jitsi Meet nicht als fertigen Dienst irgendwo, sondern richte es auf Ihrer eigenen Infrastruktur ein: ein Server bei einem deutschen Anbieter oder Ihrer Wahl, unter Ihrer Kontrolle, mit Ihrer eigenen Adresse wie treffen.ihre-firma.de. Dazu gehört alles, was den Betrieb sauber macht: das gehärtete Server-Setup, die nötige Datenbank, ein gültiges Verschlüsselungs-Zertifikat und eine Konfiguration, die den Zugang nach Ihren Wünschen absichert, damit fremde Gäste keine Räume öffnen. Das Ganze wird DSGVO-konform aufgesetzt, mit den Unterlagen, die Sie für Ihr Verarbeitungsverzeichnis brauchen.
Die Einrichtung kostet ab 550 Euro einmalig – auf Ihrer eigenen Infrastruktur, inklusive der nötigen Datenbank. Danach zahlen Sie keine Lizenzen pro Kopf mehr, sondern nur noch die geringen Kosten für den Server selbst. Auf Wunsch übernehme ich auch die laufende Pflege, damit Updates und Sicherheit nicht bei Ihnen liegen bleiben. Sie melden sich, wenn etwas ist, und ich kümmere mich.
Ihr nächster Schritt
Jitsi ist eine von vielen quelloffenen Anwendungen, die ich für kleine Betriebe und Vereine betreibe. Einen Überblick finden Sie in der App-Bibliothek, und wenn Sie wissen wollen, was Ihr Setup ungefähr kostet, stellen Sie es sich im Angebots-Konfigurator zusammen. Am einfachsten ist es, wenn Sie mir kurz schildern, wie Sie heute Videokonferenzen machen. In einem kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich der Umstieg für Sie lohnt.
Passt das zu Ihrer Situation?
Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.