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Open Source

EspoCRM – Kontakte, Aufträge und Anfragen auf Ihrem eigenen Server

Salesforce und Zoho rechnen pro Nutzer und Monat ab – für immer. EspoCRM läuft auf Ihrem Server, gehört Ihnen, und kostet einmalig ab 550 Euro.

Festpreis 550 € üblicher Aufwand 4–6 Stunden einmalig · keine Folgekosten
Logo von EspoCRM

Irgendwo in Ihrer Vereinsverwaltung steckt eine Excel-Datei mit 340 Kontakten. Daneben ein E-Mail-Postfach voller Anfragen, ein Notizbuch mit offenen Aufgaben und die Erinnerung, dass der Förderantrag für Herrn Kowalski noch fehlt. Die Übersicht? Liegt bei der Person, die am längsten dabei ist – und gerade im Urlaub.

Oder Sie führen einen kleinen Betrieb: Angebote in einer anderen Software, Kundendaten im Postfach, Wiedervorlagen im Kalender einer Kollegin. Wenn jemand fragt „Wo steht das mit dem Kunden?", fängt die Suche an.

Genau dafür gibt es CRM-Software (Customer-Relationship-Management, zu Deutsch: Kundenverwaltung). Die bekannten Anbieter – Salesforce, Zoho, HubSpot – lösen das Problem, binden Sie dafür aber dauerhaft an ihre Plattform. Sie rechnen pro Nutzer und Monat ab, speichern Ihre Daten auf US-amerikanischen Servern, und wenn Sie kündigen, müssen Sie erst schauen, wie Sie Ihre eigenen Kontakte wieder rausbekommen.

EspoCRM ist eine Open-Source-Alternative. Keine Lizenzkosten, kein monatliches Abo. Ich installiere es auf einem Server Ihrer Wahl – dann läuft es auf Ihrer Infrastruktur, und die Daten bleiben dort.

Was EspoCRM praktisch kann

  • Kontakte und Organisationen zentral verwalten: Personen, Firmen, Mitglieder oder Förderer – mit allen Notizen, E-Mails und Terminen direkt verknüpft. Wer auch immer nachschaut, sieht die komplette Geschichte.
  • Aufgaben und Anfragen nachverfolgen: Offene Anfragen (Tickets genannt) werden zugewiesen, mit Status versehen und landen nicht mehr im persönlichen Postfach von jemandem, der gerade krank ist.
  • Angebots- und Auftragsprozesse abbilden: Kleine Betriebe können ihre Verkaufschancen als Pipeline darstellen – vom Erstkontakt bis zum Auftrag, mit Wahrscheinlichkeiten und nächsten Schritten.
  • E-Mails direkt einbinden: EspoCRM synchronisiert sich mit Ihrem E-Mail-Postfach (IMAP/SMTP). Eingehende Mails werden automatisch dem passenden Kontakt zugeordnet. Massenmails und einfache Newsletter sind ebenfalls möglich.
  • Berichte und Übersichten: Wer hat wie viele offene Aufgaben? Aus welchem Kanal kommen die meisten Anfragen? Das lässt sich ohne Programmierkenntnisse konfigurieren.
  • Felder und Formulare anpassen: EspoCRM ist flexibel erweiterbar. Vereine brauchen andere Felder als Handwerksbetriebe – das lässt sich im Adminbereich selbst einstellen, ohne Entwickler.

Ehrlich eingeordnet: für wen es sich lohnt

EspoCRM ist stark, wenn Sie regelmäßig mit einer Liste von Menschen zu tun haben – Mitgliedern, Kunden, Interessenten, Förderern – und heute keinen Ort haben, wo alle Informationen zusammenlaufen. Vereine ab etwa 50 aktiven Kontakten, Beratungsbetriebe, Bildungsträger mit wiederkehrenden Teilnehmern und kleine Dienstleister mit mehreren Mitarbeitenden profitieren am meisten.

Wo ich ehrlich bin: Wer nur eine Handvoll Kunden hat und die Kontakte gut im Griff, braucht kein CRM – das wäre Aufwand ohne Gewinn. Und wenn Sie vor allem Rechnungen schreiben und Ausgaben erfassen wollen, passt Invoice Ninja besser. Geht es hauptsächlich um Dokumentenablage und interne Wissensbasis, ist Nextcloud mit Collectives oder BookStack die sinnvollere Wahl. Ein CRM kauft man, wenn Beziehungen und Kommunikationsverläufe das Kernproblem sind – nicht Dateien oder Buchhaltung.

Das richte ich Ihnen ein

Ich installiere EspoCRM auf einem Linux-Server (Ihrem eigenen oder einem gemieteten VPS), richte die Datenbank ein, verknüpfe eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS) mit Ihrer eigenen Adresse und stelle automatische Backups auf. Zum Abschluss gibt es eine persönliche Einweisung – entweder per Videocall oder schriftlich, so wie es für Sie passt.

Was Sie danach haben: ein CRM, das Ihnen gehört. Keine monatlichen Kosten, keine Nutzerpauschale, kein Vendor Lock-in (keine Abhängigkeit vom Anbieter). Die Software läuft auf Ihrer Infrastruktur, die technische Grundvoraussetzung für DSGVO-konformen Betrieb ist gelegt – was Sie daraus machen, liegt bei Ihnen.

Einrichtungspreis: ab 550 Euro – einmalig, pauschal, inklusive Einweisung. Kein Abo. Keine Überraschungen.

Der nächste Schritt

Schreiben Sie mir kurz, was Sie heute mit Kontakten und Anfragen machen – und was Sie sich wünschen. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob EspoCRM passt oder ob eine andere Lösung sinnvoller wäre. Auch „das lassen wir bleiben" ist ein ehrliches Ergebnis.

Passt das zu Ihrer Situation?

Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.