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Open Source

2FAuth – Einmalcodes selbst hosten, statt sie Google zu überlassen

Ihre 2FA-Codes liegen bei Google oder Authy – also bei einem US-Konzern. 2FAuth bringt sie auf Ihren eigenen Server. Ab 350 Euro, kein Abo.

Festpreis 350 € üblicher Aufwand 2–4 Stunden einmalig · keine Folgekosten
Logo von 2FAuth

Sie öffnen eine App auf Ihrem Handy, tippen sechs Ziffern ab, und das war's. Was dabei niemand erklärt: Wer Authy nutzt, hat seine Zugangscodes – den Schlüssel zu E-Mail, Banking, Vereinskonto, allem – auf den Servern von Twilio (einem US-Anbieter) liegen. Wer Google Authenticator nutzt, synchronisiert seit einiger Zeit automatisch mit dem Google-Konto. Der Code erscheint auf Ihrem Bildschirm. Die Kontrolle liegt woanders.

Das ist kein Weltuntergang. Aber es ist eine Abhängigkeit, die Sie nicht brauchen.

Was 2FAuth praktisch kann

  • Einmalcodes (TOTP/HOTP) im Browser erzeugen – auf dem Rechner, ohne jedes Mal zum Handy zu greifen. Funktioniert auf Desktop und Mobilgerät gleichermaßen.
  • Konten per QR-Code oder manuell anlegen – wer von Google Authenticator oder Authy wechselt, kann bestehende Konten importieren, soweit der alte Anbieter einen Export erlaubt.
  • Accounts in Gruppen sortieren – Vereinskonten, Dienstleister, persönliche Dienste: übersichtlich statt alphabetisches Chaos.
  • Hardware-Schlüssel als Login nutzen (WebAuthn) – wer einen YubiKey oder einen modernen Laptop mit Fingerabdrucksensor hat, kann sich damit in 2FAuth einloggen. Gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht mehr.
  • Mehrere Nutzer, eine Instanz – im Mehrnutzer-Modus hat jede Person ihren eigenen verschlüsselten Bereich. Praktisch, wenn im Vorstand mehrere Personen Zugang zu gemeinsam genutzten Diensten brauchen.
  • Verschlüsselter Export als Backup – Ihre 2FA-Daten lassen sich als verschlüsselte JSON-Datei sichern und wiederherstellen. Wer den Server wechselt, verliert nichts.

Ehrlich eingeordnet: für wen es sich lohnt

2FAuth ist stark, wenn Sie mehr als eine Handvoll Konten verwalten, im Team arbeiten und bereits einen eigenen Server oder eine gemietete virtuelle Maschine betreiben – oder bereit sind, einen einzurichten. Wer schon Vaultwarden (selbst gehosteter Passwortmanager) betreibt, kann 2FAuth auf derselben Infrastruktur laufen lassen. Das ergibt Sinn.

Wo ich ehrlich bin: Wenn Sie nur fünf persönliche Konten absichern und kein Team-Szenario haben, ist ein guter lokaler Authenticator auf dem Telefon – etwa Aegis (Android, Open Source, keine Cloud) – die pragmatischere Wahl. Den richte ich Ihnen nicht ein, weil er keine Installation braucht. Dafür empfehle ich ihn ohne Umschweife. 2FAuth lohnt sich dort, wo Codes zentral erreichbar sein müssen: auf einem Vereinsrechner, im Büro ohne festes Diensthandy, oder wenn mehrere Personen dieselben Dienst-Accounts absichern sollen.

Das richte ich Ihnen ein

Ich installiere 2FAuth auf Ihrem Server – das kann ein gemieteter Rootserver, ein VPS (ein kleiner virtueller Computer in der Cloud) oder Ihr eigenes Gerät zu Hause sein. Dazu gehört:

  • Installation der Anwendung und der benötigten Datenbank
  • Einrichtung einer eigenen Adresse (z. B. `2fa.ihre-organisation.de`) mit verschlüsselter Verbindung (HTTPS)
  • Absicherung des Admin-Zugangs
  • Einrichtung automatischer Datensicherungen
  • Einweisung: Konten anlegen, Backup einspielen, Nutzer verwalten

Die technische Grundvoraussetzung für DSGVO-konforme Verarbeitung ist damit gegeben – Ihre Codes liegen ausschließlich auf Ihrer Infrastruktur, kein US-Anbieter hat Zugriff.

Einmaliger Preis: ab 350 Euro. Kein Abo, keine monatliche Kopfpauschale. Danach gehört die Installation Ihnen.

Der nächste Schritt

Ich schaue mir gern an, ob 2FAuth zu Ihrer vorhandenen Infrastruktur passt – oder ob eine einfachere Lösung mehr Sinn ergibt. Das kostenlose Erstgespräch dauert etwa 30 Minuten. Schreiben Sie mir, und wir finden gemeinsam den Einstieg.

Passt das zu Ihrer Situation?

Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, ob sich die Einrichtung für Sie lohnt – oder ob Ihnen etwas anderes mehr bringt.